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Januar 2016

 

Rechtsanwältin Heitkamp-Uhlenbrock gewinnt Prozess gegen die Deutsche Bank

 

Deutsche Bank muss Schadenersatz leisten!

 

Rechtsanwältin Heitkamp-Uhlenbrock erkämpft ein Urteil gegen Die Deutsche Bank AG.

 

Diese wurde zum Schadenersatz für eine Beteiligung in Form von Zertifikaten an EON-Aktien verurteilt. Sie muss dem Anleger das gesamte eingesetzte Kapital und Zinsen seit Zeichnung hieraus zurückerstatten.

 

Die Deutsche Bank AG hatte den Anleger nicht anlage- und anlegergerecht aufgeklärt.

 

Die Zeugenaussagen der Mitarbeiter der Deutschen Bank überzeugten das Gericht nicht. Diese hatten vor Zeichnung den Anlegern Zinsen von 12,5 % per anno garantiert, obwohl diese nur unter engen Voraussetzungen hätten erwirtschaftet werden können. Der konservative Anleger wurde auf die Risiken dieser Anlageform insbesondere über die Möglichkeit des Totalverlustes vor Zeichnung der Zertifikate an den EON-Aktien nicht vollumfänglich hingewiesen. Daher haftet die Bank für Beratungsverschulden und zwar nicht nur bezogen auf das eingesetzte Kapital, sondern auch für die entgangene Nutzung. Es gilt inzwischen in der Rechtsprechung der gefestigte Grundsatz, dass Geld nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern grundsätzlich angelegt wird. Hätten die Anleger nicht in diese Beteiligung investiert, so hätten sie anderweitig angelegt und zwar in diesem Fall zu einem Zinssatz von 3 % - so das Gericht.

 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 

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